Jacques Cartier
(1491 - 1557)
geboren in St. Malo in Frankreich. Mit 41 Jahren brach er 1534 auf, um einen Seeweg über Nordamerika nach Asien
zu suchen. Von Neufundland aus erkundete er die St.Lawrence-Bucht, wo er auch auf Micmac-Indianer traf. Zwei davon begleiteten
ihn zurück nach Frankreich.
1535-1536 erforschte er bei seiner zweiten Reise den St.Lawrence-Strom, wo er mit Hilfe
von indianischen Führern das heutige Quebec und trotz Warnungen der Indianer Montreal erreichte. Aufgrund der
Wetterverhältnisse und der zunehmenden Zahl von Stromschnellen war er gezwungen, dort zu überwintern.
Jedoch starben 25 seiner Crew an Skorbut bevor durch seine indianischen Führer die heilende Wirkung der Rinde des
Zedernbaums entdeckt wurde.
Nachdem er die Indianer von einem sagenhaften Goldland, Saguenay, im Norden erzählen hörte, beschloß er, eine
dritte Reise zu unternehmen. Aufgrund einiger Schwierigkeiten konnte er diese erst 1541 durchführen. Dabei mußte
er unter dem Kommando von Jean-Francois de la Rocque de Roberval, segeln. Sie bauten ein Fort, Charlesbourg-Royal,
in der Nähe von Quebec und sammelten Quartz und Eisenpyrit, von dem sie annahmen es wären Diamanten und
Gold. Cartier reiste nochmals Montreal, verbrachte den Winter aber wieder im Fort. Es wird angenommen, daß bei
verschiedenen Indianerangriffen ca. 35 Männer getötet wurden.
Cartier verbrachte den Rest seines Lebens in Frankreich und starb mit 66 Jahren am 01.09.1557.
Anmerkung: Wie ich einer Quelle entnahm, könnte ein weiterer Namensgeber der
Hobby-Rosenzüchter Dr. Jacques Cartier sein. Weiteres war leider nicht in Erfahung zu bringen, sadaß
ich mich entschied, den bekannteren Kanada-Entdecker vorzustellen.