Conrad Ferdinand Meyer ( 1825 - 1898)
geboren in Zürich am 11. Oktober 1825. Conrad wächst in Zürich auf. Sein Vater stirbt früh, seine
Mutter ist sehr religiös. Er besucht das Gymnasium und
beginnt auch ein Jurastudium, das der menschenscheue und melancholische Cornad jedoch bald abbricht. 1852 verbringt
er sieben Monate in einer Nervenheilanstalt. Danach gibt er Geschichtsunterricht am Lausanner Blindeninstitut.
Nach dem Selbstmord seiner Mutter 1856, die an Depressionen litt, lebt Conrad mit seiner Schwester Betsy zusammen, mit der
er auch Reisen nach Italien und Frankreich unternimmt.
1875, wenige Tage vor seinem 50. Geburtstag heiratet er die Tochter eines Züricher Regierungsrats, Louise Ziegler.
Louise ist 12 Jahre jünger als Conrad.
Sie ziehen nach Kilchberg bei Zürich, wo seine Tochter Camilla 1879 geboren wird.
In den folgenden Jahren entstehen die meisten seiner Werke. Conrad wird im
gesamten deutschen Sprachraum bekannt. Seine Novellen haben zumeist einen religiösen oder
historischen Hintergrund.
1887 beginnt eine schwere Erkrankung der Halsorgane, nach Kuraufenthalten folgt 1891 ein völliger Zusammenbruch.
Conrad wird wieder in eine Irrenanstalt eingewiesen. 2 Jahre später holt Louise Conrad nach Hause zurück und
betreut den völlig Willenlosen bis zu seinem Tod am 28. November 1898. Conrad wird 73 Jahre alt.