Über
Mme Zéphirine Drouhin habe ich,
außer daß sie die Ehefrau eines französische Gärtners war und aus dem idyllischen Städtchen
Semur in der Cote d'Or stammen soll, nichts erfahren. Daher habe ich mich entschlossen, über den in
der Schweiz geläufigen Namensgeber zu berichten.
Charles Bonnet (1720 - 1793)
geboren am 13. März 1720 in Genf.
Mit 7 Jahren wird er taub und bekommt einen Privatlehrer. Schon früh entdeckt er
die Naturwissenschaften. Über die Fortpflanzung von Insekten (Parthogenese) veröffentlicht er bereits 1745 ein Buch, womit
er zum ersten anerkannten experimentellen Insektenforscher wird.
Seine Katastrophentheorie zur Erklärung der Evolution erscheint 1769 und sie verknüpfte Fragen der
Biologie und Philosophie. Aufgrund einer zunehmenden Blindheit wendet er sich verstärkt den theoretischen
Wissenschaften zu.
Charles verbrachte sein Leben in der Schweiz, er reiste nie ins Ausland und nahm wenig Anteil am öffentlichen
Leben. Da er keine eigenen Kinder hatte, nahmen er und seine Frau einen Neffen, H. B. de Saussure, bei sich auf, den
sie wie einen Sohn erzogen.
Er starb an einer langen, schweren Krankheit am 20. Mai 1793 mit 73 Jahren in der Nähe von Genf.
Mme Gustave Bonnet war die Ehefrau des in Lyon bekannten Brückeningenieur und Architekten Joseph
Gustave Bonnet, der in der Zeit der Einführung der Rose dort für die Stadt arbeitete.
Ob eine Verwandtschaft mit dem o.g. Charles Bonnet vorhanden ist, dessen Familie aus Frankreich stammte,
ist mir nicht bekannt.