Felicitas und Perpetua ( verst. 202 od. 203)
Perpetua stammt aus einem vornehmen römischen Haus in Karthago, sie ist gebildet, verheiratet und hat einen kleinen Sohn
als sie sich für die christliche Religion interessiert. Zusammen mit der Sklavin Felicitas und anderen jungen Leuten beschließt sie,
sich taufen zu lassen.
Die Gruppe wird verhaftet und weil sie ihrem Glauben nicht abschwören, zum Tode verurteilt. Perpetua beginnt während ihrer Haft
Tagebuch zu schreiben. Während ihrer Haft werden sie getauft und Perpetua hat göttliche Visionen.
Schließlich werden sie anläßlich eines Festes zu Ehren des Cäsars Geta den Tieren vorgeworfen. Als beide trotz schwerer
Verletzungen noch leben, werden sie mit dem Dolch getötet.
Schon bald werden die beiden Frauen als Märtyrerinnen verehrt. Üuuml;ber ihren Märtyrertod informiert eine der
frühesten christlichen Schriften in lateinischer Sprache, die bald nach den Ereignissen veröffentlicht wurde und auch die
Tagebuchaufzeichnungen enthalten.