Jean-Francois Jacqueminot Vicomte de Ham
(1787 - 1865)
geboren 1787 in Nancy, Frankreich. Bereits mit 16 Jahren beendet er als Unterleutnant die Militärschule und schon 2 Jahre später
nimmt er an der Schlacht von Austerlitz teil. Dort zeichnet er sich durch seinen beispielhaften Mut aus. 1814 wird er zum
Colonel ernannt, jedoch im darauffolgenden Jahr erhält er zahlreiche Verwundungen in der Schlacht von
Quatre-Bras. Zwei Tage darauf findet die Schlacht von Waterloo statt. Nach Napoleons Niederlage läßt er sich
in Bar-le-Duc nieder, wo er eine Spinnerei eröffnet.
1827 stellt er sich gegen Charles X und auf die Seite von Louis-Philippe. Er wird Brigadegneral und Chef des Generalstabs
der nationalen Garde von Paris.
Mit 50 Jahren wird er Vizepräsident des Chambre de pairs und bleibt ein Mitglied des Hauses bis 1846.
1848, zum Zeitpunkt der Revolution wird er aufgrund seines unentschlossenen Handelns als Chef des Generalstabs abgesetzt
und in Pension geschickt. 1865 stirbt Jean-Francois mit 78 Jahren.