Gilda
ist eine Figur aus der tragischen Oper Rigoletto von Guiseppe Verdi. Die Oper wurde 1851 in Venedig uraufgeführt.
Rigoletto, der Hofnarr des Herzogs von Mantua, spottet stets über die Liebschaften seines Herrn und deren betrogene Ehemänner
und demütigt diese. Schließlich, anläßlich seines Vorschlags, die Gräfin Ceprano für seinen Herrn zu
entführen, kommt es zum Eklat.
Gilda, die vermeintliche Geliebte Rigolettos, in Wahrheit aber dessen Tocher, wird vom Herzog entführt und ihrer Ehre beraubt. Rigoletto
beschließt, sich zu rächen und den Herzog ermorden zu lassen. Doch als der gedungene Mörder den Herzog erstechen will, wirft sich Gilda
dazwischen und wird tödlich getroffen.