Hippolyte
ist in der griechischen Mythologie die Königin der Amazonen, deren Vater Ares ihr einen goldenen Gürtel schenkt. Diesen Gürtel soll
der Held Herakles in seiner 9. Aufgabe der Tochter des Eurystheus bringen.
Hippolyte ist beeindruckt von Herakles und möchte ihm den Gürtel schenken. Aber die Göttin Hera, Gegnerin von Herakles, mischt
sich als Amazone unter die Anwesenden und verbreitet das Gerücht, dass Herakles Hippolyte entführen will. Es kommt zum Kampf
und Herakles tötet Hippolyte.
In der griechischen Erzählung um Theseus entführt dieser Hippolyte und heiratet sie. Zusammen haben sie
den Sohn Hippolytus. Hippolyte kehrt
entweder zu den Amazonen zurück oder sie stirbt in Athen. Theseus heiratet Phaedra.
Der französische Dichter Jean Racine (1639-1699) behandelt in seiner Tragödie Phèdre die Liebe zwischen Phaedra und ihrem
Stiefsohn Hippolyte. William Shakespeares Stück Ein Mittsommernachtstraum spielt an der Hochzeit von Theseus und Hippolyte.
Es ist nicht auszuschließen, dass Parmentier diese Rose einer ihm bekannten, lebenden Person gewidmet hat. Leider
ist über die tatsächliche Namensgebung nichts bekannt.