Meg Merrilies
ist eine Gestalt aus Walter Scotts Roman 'Guy Mannering'.
Die Person der Meg Merrilies soll Jean Gordon nachempfunden sein, einer Bewohnerin des Städtchens Kirk Yetholm in
der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Meg Merrilies ist Halbzigeunerin und Anführerin der Zigeuner.
Landbesitzer Bertram vertreibt alle Zigeuner. Dessen Sohn Harry verschwindet kurz vor seinem fünften Geburtstag
spurlos. Er trifft 17 Jahre später auf Meg Merrilies, die ihn wiedererkennt und schließlich unter allerlei Gefahren und
Verwechslungen zu seinem rechtmäßigen Erbe verhilft. Meg wird am Ende bei der Aushebung eines Schmugglernestes tödlich
verwundet.
Sir Walter Scott ( 1771 - 1832) wurde in Edinburgh, Schottland,
geboren. Nachdem er Anwalt geworden war, wurde er zuerst mit Gedichten bekannt. 1814 veröffentlichte er anonym
den Roman 'Waverley', der seinen europaweiten Ruhm begründete. Eine große Anzahl weiterer, erfolgreicher und
bis heute gelesene Romane folgten.