Nova Zembla
ist eine russische Doppelinsel (Nowa Semlja = neues Land)) im Nordpolarmeer. Erst 1553 landet mit Hugh Willoughby der erste
Europäer auf der Insel. Willoughby war vermutlich auf der Suche nach einer Nordostpassage zum Pazifik.
Der Niederländer Willem Barents erforschte 1594-97 die Inseln.
1874 werden die Teilnehmer der österreichischen Nordpolexpedition von Julius Payer und Carl Weyprecht
von zwei Schiffen in Nova Zembla aufgenommen. Die Expedition muss zweimal in der Arktis überwintern.
Zwischen 1907 und 1913 erforscht der russische Geologe Russanow Nova Zembla.
Mitte des 20. Jahhunderts waren die Inseln Kernwaffen-Testgebiet.